Aktion des Deutschsprachigen Distrikts zum Priesterjahr
Unterstützen Sie bitte eine wichtige Hilfe für Priester und Seminaristen!
Papst Benedikt XVI. hat der Kirche ein Jahr des Priesters geschenkt; man könnte auch sagen, er hat es der Kirche als Medizin verordnet. In einer Audienz zu Beginn des Priesterjahres geht er auf ein ernstes Problem in der gängigen Deutung des Priestertums ein, wenn er sagt:
„In einer Welt, in der das allgemeine Lebensgefühl das Sakrale immer weniger versteht, an dessen Stelle das »Funktionale« zur allein bestimmenden Kategorie wird, könnte die katholische Auffassung vom Priestertum Gefahr laufen, ihre selbstverständliche Geltung manchmal auch im Innern des kirchlichen Bewußtseins einzubüßen.“
Nicht selten ist das Priestertum in den letzten Jahren ent-sakralisiert worden. Vieles, was noch bis Ende der 1960er Jahre Allgemeingut der Amtstheologie war, hören heutige Studenten nur noch marginal oder gar nicht mehr. Es gibt Priester, die Zeit ihrer Ausbildung nie inhaltlich etwas zum Character indelebilis – zum unauslöschlichen priesterlichen Prägemal der Seele – gehört haben.
Aus diesem Grund bietet die Priesterbruderschaft St. Petrus jetzt ganz aktuell ein Büchlein an, in dem Aspekte der traditionellen, scholastischen Amtstheologie - eingebunden in heutige Zugänge - dargestellt werden:
Empfange die Gewalt – Sein und Vollmacht des Priesters.
Theologisch- spirituelle Notizen zum Priestertum
von P. Lic. Sven Conrad FSSP
Prälat Guido Pozzo, der Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, hat kürzlich aufgerufen, die zentrale Stellung „des Priesters als Mittler zwischen Gott und dem christlichen Volk“ wieder neu zu erkennen. Genau diesem Anliegen will die Schrift aus der ausdrücklichen Sicht der alten gregorianischen Liturgie dienen und so zeigen, wie ein Verständnis gerade dieser Liturgie die heute vergessenen theologischen Einsichten neu ins Relief hebt. Auch hier beeinflußt die alte Liturgie in ihrer Sakralität die Neue. Bei der Schrift handelt es sich insofern um „Notizen“, als keine vollständige Amtstheologie entwickelt wird, sondern die Punkte betont werden, die heute im Bewußtsein untergehen.
Das Büchlein richtet sich an Priester, Seminaristen und theologisch interessierte Gläubige. Allen Geistlichen, die unser Informationsblatt erhalten, wird es kostenlos zugesandt.
Wir bitten Sie, liebe Freunde und Wohltäter unserer Gemeinschaft, dringend, diese Aktion des Deutschsprachigen Distrikts tatkräftig zu unterstützen und die Schrift (auch in größerer Stückzahl) zu bestellen und an Priester und Studenten weiterzugeben! Es ist ein wichtiges Apostolat an den Theologen.
Zugleich bitten wir auch um Unterstützung bei den Druckkosten in Form von freiwilligen Spenden. Vergelt‘s Gott!
Veranstaltungen 2010
Eine Übersicht über unsere Veranstaltungen (Wallfahrten, Exerzitien, Freizeiten usw.) im Jahr 2010 findet man hier:
Die Veranstaltungen im Überblick
Die Veranstaltungen im Überblick
Randnotizen
Beobachtungen, theologische Einschätzungen und Kommentare zur Causa Priesterbruderschaft St. Pius X.
Stellungnahme der Priesterbruderschaft St. Petrus zur Aufhebung der Exkommunikation
Neuausgabe des röm. Breviers
Seit Ende November ist das römische Bevier für den außerordentlichen Ritus erhältlich. Es sind zwei Bände auf Dünndruckpapier in Ledereinband. Die beiden Bände haben Goldschnitt, abgerundete Ecken und sechs Zeichenbänder.
Der Preis beläuft sich auf 198 Euro zuzüglich Versandkosten.
Priester der Priesterbruderschaft St. Petrus haben an der Erstellung der beiden Bände mitgewirkt. Mit dem Kauf des Breviers unterstützen Sie auch die Priesterbruderschaft St. Petrus.
Bestellungen sind zu richten an:Priesterseminar St. Petrus
Kirchstr. 16
88145 Opfenbach
Früchte des Motu Proprio – Neue Arbeitsfelder für die Priesterbruderschaft St. Petrus
Garmisch-Partenkirchen:
Am Fest der Kreuzerhöhung, genau am ersten Jahrestag der Inkraftsetzung des Motu Proprio „Summorum Pontificum Cura“, konnten wir mit einem gesungenen Amt unsere Arbeit in Garmisch-Partenkirchen (Erzdiözese München-Freising) aufnehmen. Um die 50 Gläubige hatten sich zu dieser ersten Meßfeier im überlieferten Ritus in der kleinen Sebastianskirche im Zentrum Partenkirchens eingefunden. Vorausgegangen war ein Antrag an den zuständigen Ortspfarrer und eine ausdrückliche Genehmigung und Beauftragung durch das Münchner Ordinariat. Die Gottesdienstgemeinde versammelt sich nun jeden Sonn- und (kirchlichen) Feiertag um 9.30 Uhr zum Rosenkranz mit Beichtgelegenheit. Die hl. Messe beginnt um 10.00 Uhr. Betreut wird die Gemeinde von Priestern unserer Gemeinschaft, die aus Wigratzbad oder Bettbrunn anreisen. Alle Gläubigen aus dem Werdenfelser Land und aus der weiteren Umgebung sind herzlich eingeladen.
Ingolstadt:
Zwei Wochen später, am 28.10.2008, begann offiziell die Feier der regelmäßigen Sonn- und Feiertagsmesse in der außerordentlichen Form des römischen Ritus in Ingolstadt (Bistum Eichstätt). Neben Seminaristen aus dem Seminar in Wigratzbad für den Altardienst, war auch das Ensemble „Sonoritas“ aus Innsbruck zu dieser Gelegenheit eigens angereist, um mit der „Missa tertia“ von Hans Leo Hassler (1530 – 1612) die passende Musik zu diesem feierlichen Hochamt darzubieten. Die Kapelle des Canisiuskonvikts im Zentrum Ingolstadts – ein würdiger Gottesdienstraum von für die Stadt und Umgebung großer geschichtlicher und religiöser Bedeutung – war gut gefüllt. Die teilnehmenden Gläubigen – viele von ihnen hatten noch nie oder schon sehr lange nicht mehr an der überlieferten Liturgie teilgenommen – zeigten sich in den Gesprächen nach der hl. Messe von dem feierlichen Gottesdienst zutiefst beeindruckt und dankbar für die Möglichkeit zur regelmäßigen Mitfeier. Da unsere neue Niederlassung in Bettbrunn (Bistum Regensburg) ganz in der Nähe ist, wird die Ingolstädter Gemeinde von dort aus betreut werden. Wir feiern die hl. Messe jeden Sonn- und Feiertag um 10.00 Uhr in der Kapelle des Canisiuskonvikts, Konviktstraße 1 in Ingolstadt (direkt hinter dem Münster).
Innsbruck:
Auch unsere Gläubigen in Tirol haben Grund zur Freude. Nachdem wir nun in den letzten drei Jahren jeden Samstagabend an verschiedenen Orten in Innsbruck und Umgebung die hl. Messe nach dem Missale von 1962 gefeiert haben – zuletzt in der Kirche der ewigen Anbetung in Innsbruck selbst – können wir nun an allen Sonn- und Feiertagen um 10.00 Uhr in der Schloß- und Wallfahrtskirche zur schmerzhaften Muttergottes am Schloß Mentlberg in Innsbruck zelebrieren. Bischof Manfred Scheuer hatte bereits vor längerer Zeit sein ausdrückliches Einverständnis zur sonntäglichen Feier der hl. Messe in der überlieferten Form gegeben, doch brauchte es noch etwas mehr als ein ganzes Jahr bis zur Umsetzung dieses Beschlusses, denn es erschien ausgesprochen schwierig, in Innsbruck selbst eine geeignete und freie Kirche zu finden. Nun aber wollen wir am 16.11.2008 offiziell und feierlich beginnen. Das Ensemble „Sonoritas“ bringt die „Missa brevis in B-Dur“ von W. A. Mozart zu Gehör. Wie bisher auch, wollen wir vor der hl. Messe ab 9.30 Uhr den Rosenkranz beten und Beichtgelegenheit anbieten.
Garmisch-Partenkirchen:
Katholischer Theologe fordert vom Papst eine Entschuldigung
ORDO MISSÆ - Die gleichbleibenden Teile der hl. Messe in neuer Übersetzung!
Seit einem Jahr hat sich vieles bewegt. Viele Vorurteile gegen die überlieferte Liturgie konnten überwunden werden, nachdem sie von Papst Benedikt XVI. am 07.07.07 zur ‚außerordentlichen Form der römischen Liturgie’ erklärt wurde. Ein neues Interesse regt sich sowohl bei Gläubigen als auch bei Priestern. Es besteht bei vielen der Wunsch, die Schätze der liturgischen Tradition der Kirche immer besser zu verstehen.
